Ein Festival, das Jahr für Jahr wächst

Seit 2017 ist das Wildkräuterfestival im Valposchiavo eine sich ständig weiterentwickelnde Geschichte, geprägt von Menschen, Ideen, Natur und Gemeinschaft. Jede Ausgabe hat Spuren hinterlassen und die Verbindung zwischen Gebiet, botanischer Kultur und Gemeinschaft bereichert.

2017 – Die Entstehung

Das erste Festival findet in Al Canton statt, mit einem Vortrag von Meret Bissegger, einem wilden Apéro und einem anregenden Sonntag: Markt, Sinnesparcours, Aktivitäten für Kinder, Naturmode und ein Mittagessen mit Wildkräutern. Es ist der Beginn eines kollektiven Abenteuers.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi & Team.

2018 – Das Festival wächst

Geführte Spaziergänge, der Vortrag von Adolfo Rosati (Agronom), Theater, Spiel und Schule greifen ineinander. Das Festival festigt sich als Ort des Lernens, der Kreativität und der generationenübergreifenden Teilnahme.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi & Team.

2019 – Die Öffnung

Das Festival dehnt sich zwischen Poschiavo und Le Prese aus. Der Punto Erba entsteht, praktische Workshops kommen hinzu, spontane Musik sowie der Vortrag des Ethnobotanikers Giovanni Salerno. Die Gemeinschaft steht immer mehr im Mittelpunkt.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi & Team mit der Macelleria Lardi.

2020 – Die Pause

Die Ausgabe wird aufgrund von Covid abgesagt. Eine erzwungene Pause, aber kein Ende.

2021 – Die Resilienz

Das Festival kehrt in reduzierter Form zurück, passt sich den Einschränkungen an, verliert dabei aber nicht seinen Geist: Spaziergänge, Workshops, Mythen, Geschichten und ein starkes Augenmerk auf die Region und Nachhaltigkeit.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi, Meret Bissegger & Team.

2022 – Die Rückkehr zur Gemeinschaft

Musik, Theater, Markt, Spiele und Naturküche bringen das Festival wieder vollständig zu den Menschen. Der Vortrag von Roberto Vetromile stärkt den Dialog zwischen Wissenschaft und Küche.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi & Team.

2023 – Die Reife

Eine intensive und stark besuchte Ausgabe mit Fèro – dem Waldmensch, den Tacalà, grossen Namen der Naturküche und einem gemeinsamen Mittagessen, das Zusammenarbeit und Biodiversität feiert.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi, Pietro Leemann, Meret Bissegger & Team.

2024 – Neue Blickwinkel

Das Festival öffnet sich Themen wie Inklusion und den Rechten der Pflanzen, mit Gästen wie Alessandra Viola. Künstlerische Performances, Musik, Workshops und wilde Aromen bereichern das Erlebnis.
Sonntagsmittagessen gekocht von: Mariagrazia Marchesi, Paolo Casanova, Meret Bissegger & Team

2025 – Das Netzwerk

Die achte Ausgabe stärkt die Zusammenarbeit mit Vereinen und Gastronomen aus dem Tal. Tanz, Jonglage, botanische Quizspiele und eine grosse Beteiligung bestätigen das Festival als kulturellen Bezugspunkt.
Sonntagsmittagessen gekocht von den Poschiaviner Köchen von: Agriturismo Miravalle, Hotel La Romantica e Hotel Ristorante Albrici.

Ein gemeinsamer Weg

Ausgabe für Ausgabe wächst das Festival dank Freiwilligen, Fachleuten, Künstlern, Köchen, Produzenten und Teilnehmenden.
Ein Weg, der die Biodiversität, altes Wissen und die Freude am Miteinander feiert – immer im Einklang mit der Natur.